Zu Gast im Forsthaus Wartenfels

Seit 1895 ein Ort zum Ankommen – und das merkt man sofort.

Ideal für Paare, Solo-Reisende
Preis ab 165 € / Nacht
Anreise Auto
Dauer Wochenende
Ein Bild des Forsthaus Wartenfels, umgeben von der Natur.

Manche Orte berühren sofort - das Forsthaus Wartenfels ist einer davon. Kaum hat man die kleine Straße hinter sich gelassen, fällt der Alltag von einem ab. Hoch im Wald, zwischen Bäumen und Bergen, liegt das Haus still und heimelig. Morgens schweift der Blick vom Balkon über die Baumwipfel, während aus der Stube der Duft von frischem Kaffee und Holz aufsteigt.

Hier verschmelzen Tradition, Gemütlichkeit und ein feiner Hauch von Luxus - dezent, spürbar und genau richtig. Wer Ruhe in der Natur, echte Gastfreundschaft und Wohlfühl-Kulinarik sucht, findet hier ein Zuhause auf Zeit.

Das Haus

Das Forsthaus Wartenfels ist kein klassisches Hotel. Eher ein Waldrestaurant mit vier Zimmern darüber - und genau das macht den Charme aus. Gegründet wurde das Haus 1895 als erste Jausenstation im Salzkammergut. Wanderer, Waldarbeiter und Ausflugsgäste machten hier Halt, und noch heute spürt man diese gelebte Tradition.

Das urige Forsthaus mit seinen grünen Fensterläden steht mitten im Wald. Drinnen knarzt das Holz, aus der Küche klappern Teller, irgendwo wird gerade ein Schnitzel geklopft. Alles wirkt lebendig, aber gemütlich und eher wie ein Besuch bei Freunden. Wenn draußen der Wald langsam dunkel wird und Kerzenschein die Stube erfüllt, versteht man, warum man hier am liebsten länger bleibt.

Seit 2024 führt Marion Feichtner das Haus und hat ihm ein behutsames Update verpasst. Viel Holz, natürliche Farben, schöne Keramik - modern, aber nie geschniegelt. Alles durchdacht und hochwertig, aber nicht inszeniert.

Tagsüber kommt Leben ins Haus: Wanderer vom Schober kehren ein, Gäste aus der Umgebung kommen zum Essen oder auf eine Jause. Am Abend wird es ruhiger. Ab 22 Uhr gehört das Haus ausschließlich den Übernachtungsgästen, und plötzlich wirkt das Forsthaus wie ein gut gehütetes Geheimnis.

Stube im Forsthaus Wartenfels mit Tisch, Sitzbank und Kachelofen

Die Gastgeber

Das Forsthaus Wartenfels ist ein Ort, an dem man sich als Gast schnell willkommen fühlt. Die Herzlichkeit von Marion Feichtner und ihrem Team wirkt selbstverständlich, aufmerksam und niemals aufgesetzt - eine Qualität, die man in dieser Form nicht überall findet.

Die Zimmer

Vier Zimmer gibt es im Obergeschoss, jedes mit eigenem Balkon. Sie heißen „Höhlen" und „Nesterl" – und das ist kein Zufall, das ist ein Versprechen. Beim Eintreten entsteht sofort dieses Gefühl des gemütlichen Einigelns.

Die Zimmer verbinden ursprüngliche Gemütlichkeit mit modernem Komfort. Zirbenholz, Fußbodenheizung, Naturkosmetikartikel, Bademantel und kleine Luxusdetails wie Dyson-Fön oder ghd-Glätteisen verleihen Stil. Fernseher gibt es bewusst nicht; dafür frische Waldluft, absolute Ruhe und erholsamen Schlaf. Die Zimmer sind kompakt, aber angenehm proportioniert – mehr Kuschelnest als Hotelsuite.

Die Kulinarik

Die Küche im Forsthaus ist bodenständig, aber raffiniert. Das Wiener Schnitzel ist ein Gedicht: dünn geklopft, goldbraun gebacken - genau so, wie man es sich wünscht. Auch das Vitello Tonnato würden wir jederzeit wieder bestellen. Klassiker werden modern interpretiert. Die Essigwurst zum Beispiel kommt überraschend elegant daher. Sonntags gibt’s Fondue, untertags Klassiker wie Kartoffelgröstl oder Käsespätzle. 

Ein Highlight ist das Hüttenfrühstück: eine großzügige Etagere mit regionalen Wurst- und Käsespezialitäten, hausgemachten Marmeladen, frischem Obst, Croissants und selbst gebackenem Brot. Dazu Smoothies und guter Kaffee.

Nach einer Wanderung: ein Platzerl auf der Terrasse oder in der Stube, eine moderne Brettljause, vielleicht ein Aperol oder ein kühles Gipfelbier. Und das Gefühl, genau am richtigen Ort gelandet zu sein.

Tipps

  • Das Forsthaus ist nur von Donnerstag bis Sonntag geöffnet – Wochenende einplanen.

  • Frühstück und Abendessen unbedingt vorab reservieren: Viele kommen nur zum Essen, die Küche wäre wirklich schade zu verpassen.

Lage & Umgebung

Der Schober, einer der beliebtesten Hausberge der Region, liegt praktisch vor der Tür. Die Ruine Wartenfels ist in etwa 15 Minuten zu Fuß erreichbar. Besonders schön: die Runde um den Fuschlsee. Sie dauert rund drei Stunden - also eher Wanderung als Spaziergang - führt aber durch dichten Wald vorbei an Bauernhöfen, versteckten Badeplätzen und Villen direkt am Wasser. Für Ausflüge bieten sich der Wolfgangsee, Bad Ischl oder Salzburg an. Ein Auto braucht man für fast alles außerhalb des unmittelbaren Umfelds.

Wohlfühl-Index
Entspannung
★★★★★
Abgeschiedene Lage im Wald, absolute Ruhe
Atmosphäre
★★★★★
Heimelig und stilvoll, ohne Kitsch
Gastfreundschaft
★★★★★
Feines Gespür für Nähe und Raum
Genuss
★★★★★
Klassiker modern interpretiert, Frühstück ein Genuss
Komfort
★★★★
Hochwertig, mit allem was man braucht, aber Zimmer eher kompakt
Lage
★★★★
Direkt am Schober, weitere Ausflüge mit Auto
i-Tüpfelchen
❤❤❤❤❤
Glätteisen vorhanden – kleines Detail, großer Effekt.
Kritteln auf hohem Niveau
Frühstück erst ab 9 Uhr — für Frühaufsteher eventuell etwas spät.

Preise

DZ ab 165 € pro Nacht

Infos & Buchung

Forsthaus Wartenfels · Vordereggstraße 32 · 5303 Thalgau, Salzburg / Österreich

Instagram: @forsthauswartenfels
E-Mail:
hereinspaziert@forsthaus-wartenfels.at
Web:
forsthaus-wartenfels.at

Photo Credits: The Cozy Edition

Dieser Beitrag ist redaktionell unabhängig. Der Aufenthalt wurde selbst organisiert und vollständig selbst finanziert. Es bestehen keine kommerziellen Vereinbarungen mit der genannten Unterkunft. Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wir erhalten unter Umständen eine Vergütung, wenn du über die Links buchst.

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